, André Gloor

Pilzausstellung 2016 - Bericht aus der Zeitung

 

Freitag, 30. September 2016, Wynenfaler BlattNr. 76    

 

 

Unterkulm: Grosse Pilzausstellung in der Mehrzweckhalle

Die Pilzsaison ist eröffnet...

 

Gleich zwei grosse Veranstaltungen stehen für den «Verein für Pilzkunde Wynental» Anfang Oktober auf dem Programm!

Die traditionelle Pilzausstellung in Unterkulm und bereits zum vierten Mal präsentiert sich der Verein am Herbstmarkt in Reinach.


(Eing.) Trotz zum Teil gegenteiliger Meldungen sind aufgrund des sehr warmen Sommers fast keine Pilze gewachsen.

Die Vereinsmitglieder mussten sich besonders anstrengen und einige Zusatzkilometer einlegen, um die notwendige Menge an Pilzen zu sammeln.

Insgesamt werden für beide Anlässe rund 110 kg Speisepilze benötigt!

Neben den Speisepilzen (in der Schweiz gibt es rund 200 essbare Arten) suchen die Vereinsmitglieder zu Ausbildungs-zwecken auch andere Pilze.

 

 

Jeweils am Montag treffen sie sich und bestimmen die Funde vom Wochenende.

 

Manchmal braucht es für eine definitive Zuordnung sogar eine Untersuchung mit dem Mikroskop.

Ausstellung in Unterkulm

Rechtzeitig auf die Ausstellung hin hat sich nun Herbstwetter eingestellt, an «geheimen» Plätzen werden die Pilzsammler bestimmt fündig, um eine interessante und farbenfrohe Auswahl präsentieren zu können. Der Anlass findet am 1. und 2. Oktober, neu in der Mehrzweckhalle statt, am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Im Erdgeschoss werden die Gäste mit feinen Pilzgerichten verwöhnt. Die Ausstellung befindet sich im Untergeschoss, welches mit dem Lift erreicht werden kann. Wer an diesen Tagen selbst in den «Schwämmen» war, kann seine Funde im Aussenbereich gerne kostenlos durch einen Experten kontrollieren lassen.

Herbstmarkt in Reinach

Der Auftritt am Warenmarkt in Reinach ist mittlerweile zu einer festen Grösse geworden. Am Donnerstag, 6. Oktober, ab 11.00 Uhr bietet der Verein für Pilzkunde Wynental wieder Pilzsuppe mit Brot und Getränke an. Auch hier wird für die Besucher eine kleine Ausstellung bereitgestellt und die Experten kontrollieren Ihre selbst gesammelten Pilze am Stand. Weitere Information zum Verein unter: www.pilzverein-wynental.ch.


 

Pilzkunde im Wynental:  Das passende Herbstwetter verspricht eine interessante und farbenfrohe Ausstellung zu ermöglichen.                                                 (Bild:zVg.)

 


 

   

  Dienstag, 4. Oktober 2016, Wynenfaler Blatt Nr. 77  

 

   

 

 

Unterkulm: Faszinierende Pilzausstellung moha. Im zweijahres Rhythmus findet die Ausstellung des Vereins für Pilzkunde statt. Die Besucher liessen sich in passen­der Atmosphäre gerne faszinieren von einer grossen Vielfalt an Pilzen. Über 160 Arten konnten bewundert werden. Die Ausstellung stand auch im Zeichen der Biodiversität und der Volksinitiative «Ja! Für euse Wald». Der Anlass fand erstmals in der Mehrzweckhalle statt, wo schmackhafte Pilzgerichte angeboten wurden.




Mittleres Wynental

 Unterkulm: Der Verein für Pilzkunde Wynental und Umgebung lud zur Pilzausstellung mit Wirtschaftsbetrieb in der Mehrzweckhalle

«Faszination Pilz» gezeigt in mehr als 160 Arten

 

Experten für Pilzkunde: (v.li) Peter Altherr, Vereinspräsident Harald Sigel und Karl Marti standen den Besuchern für Aus­künfte zur Verfügung.

 

Trotz erschwerten (Wetter-)Be- dingungen trugen die Mitglieder des Vereins für Pilzkunde aus dem Gebiet Wynental und Um­gebung über 160 verschiedene Arten an Pilzen zusammen und boten den Besuchern damit eine interessante Ausstellung.
Erst­mals wurde der Anlass in der Mehrzweckhalle in Unterkulm durchgeführt.

 

 

moha. Wer die bisherigen Ausstel­lungen des Vereins im Schützenhaus kannte, weiss mit welcher Sorgfalt und Hingabe auf die alle zwei Jahre statt­findende Pilzschau hingearbeitet wird. Für die Präsentation hatten Karl Marti und sein Team eine wunderbare Wald­landschaft visualisiert und feuchtes Moos in rauen Mengen bereitgelegt, um die gesammelten Pilze in möglichst naturnaher Umgebung zeigen zu kön­nen.

Unschöne Exemplare wurden lau­fend ausgewechselt oder entfernt. 

Um die Ausstellungsobjekte frisch zu halten, braucht es ein angepasstes Klima. Kühle Raumtemperaturen wa­ren Bedingung, um die diffizilen Natur­wunder ausstellen zu können.
Am Sonntag zeigte sich Kari Marti zufrie­den mit den neuen Rahmenbedingun­gen im Keller unter der Turnhalle.

Essbar oder nicht?
Um die Pilze beschriften zu können, stehen dem Verein sieben Kontrolleure zur Seite. Sie bestimmen die Arten und sagen damit auch, welche Pilze in den Kochtopf gelangen dürfen. 

Wer über die einzelnen Pilze ganz genau Aus­kunft haben wollte, konnte sich vor Ort an die Experten wenden oder durfte mit Jürg Zahn alles genaustens unter dem Mikroskop anschauen. - Von ganz speziellen Arten sind die eindeutigen Merkmale oft erst bei 600-facher Ver- grösserung zu erkennen. - Der Pilzken­ner zeigte dabei auch grosse Freude an unessbaren Exemplaren.


Freude auch an unessbaren Exempla­ren: Jürg Zahn suchte die speziellen Merkmale mit dem Mikroskop.

 

Erst mit dem angebrochenen Herbstwetter konnten in der Region genügend essbare Pilze für den zweitä­tigen Anlass gefunden werden. Was übrig bleibt und in den nächsten Tagen noch dazu kommt, wird zu einer schmackhaften Pilzsuppe für den Wa­renmarkt in Reinach verarbeitet. Der Ursprung dieser schönen Tradition liegt in den Anfängen der Vereinsakti­vität, als an der Chilbi in Pfeffikon erst­mals frische Pilze und heisse Suppe verkauft wurden. 

 

 

Bekannt Unbekanntes aus dem Wald:  Die Namen der Pilze waren alle fein säuberlich angeschrieben.

 

 

Faszination Pilz: Den Ausstellungsbesuchern wurden über 160 Pilzarten vorgestellt.     (Bilder: moha)

 

 

 


 

 

6210 Sursee,  7. Oktober  2016 Verlag und Redaktion: Anzeiger von Kulm,  E-Mail: info@anzeigervonkulm.ch        115. Jahrgang, Nr. 40 

Unterkulm

Eine Pilzausstellung mit

überzeugender Qualität

 

 

  Grosses Interesse für die vielen Pilzexponate 

Alle zwei Jahre überrascht der Verein für Pilzkunde Wynental mit einer vielfältigen Pilzausstellung - am vergangenen Samstag und Sonntag in der Unterkulmer Mehrzweckhalle. Zahlreiche Pilzfreunde staunten über die liebevoll hergerichtete Ausstellung, die in ihrer Artenvielfalt Massstäbe setzte.

 

Te. Es war witterungsmässig kein günstiges Pilzjahr. Dennoch konnten die Mitglieder des Vereins Pilzkunde Wynental über 160 verschiedene Sorten Zusammentragen, die äussert liebevoll präsentiert wurden. Karl Marti und sein Team hatten im Untergeschoss der Unterkulmer Mehrzweckhalle eine wunderschöne Waldlandschaft gebaut. Auf diesem visuellen Nährboden mit feuchtem Moos wetteiferten die gewöhnlichen und exotischen Exponate in einer naturnahen Umgebung um die Aufmerksamkeit der vielen Besucherinnen und Besucher. Karl Marti bezeichnete den Ausstellungsraum im Untergeschoss der Mehrzweckhalle als klimatisch ideal für die Naturwunder, denen über die beiden Ausstellungstage die kühleren Temperaturen sehr entgegenkamen. Eine Artenvielfalt, wie sie sonst kaum zu sehen ist Die Ausstellung des Vereins für Pilzkunde Wynental sorgt immer wieder für überraschende Momente. Abgesehen von der Tatsache, dass alle Pilzarten sorgfältig beschriftet waren

und so nicht nur Pilzliebhaber sondern auch Laien in ihren Bann ziehen konnten, überzeugte die Ausstellung in ihrer klaren und naturnahen Übersicht.

 

Dazu konnte man miterleben, wie Jürg Zahn auf spezielle Merkmale bei nicht essbaren Pilzen hinwies oder wie die Pilze von den Experten eindeutig bestimmt wurden.

Vereinspräsident Harald Sigel äusserte sich zur Pilzsaison, die klimatisch nicht so gut verlaufen ist, wie man es sich gewünscht hätte. Dennoch konnten für diesen zweitägigen Anlass genügend essbare Pilze gefunden. werden. Feine Pilzgerichte In der schön dekorierten Mehrzweckhalle wurden die kulinarischen Freuden serviert, die sich weitgehend um Pilzspezialitäten drehten, aber auch einen Zugang zu Spaghetti-Gerichten eröffneten. Dem Vernehmen nach wurde zeitweilig so stark zugegriffen, dass sogar noch nachgekocht werden musste.

 

 

 

Karl Marti ist Experte für Pilzkunde  

  

 

  Ansprechpartner: Daniela Marzohl und Vereinspräsident Harald Sigel